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Deutsches Wissenschaftszentrum
Festliche Einweihung: Das Deutsche Wissenschaftszentrum Kairo hat eröffnet
Enthüllung
Enthüllung
© photothek / Th. Köhler
„Ein Schaufenster nach Deutschland“ und Ort für Innovation möge das neue Deutsche Wissenschaftszentrum in Kairo (DWZ) sein, sagte der deutsche Außenminister Guido Westerwelle am 13. November in seiner feierlichen Eröffnungsrede vor Ort: „Wir möchten damit das Interesse von Ägyptens Wissenschaftlern wecken, mit Deutschland zusammen zu arbeiten. Das Zentrum steht für die moderne Verbindung von Forschung, Wissenschaft und Business.“

Mit zahlreichen namhaften Vertretern der ägyptischen und deutschen Forschungslandschaft und Politik läutete das DWZ auf dem Gelände der DAAD-Außenstelle Kairo eine neue Stufe deutsch-ägyptischer Zusammenarbeit ein. „Es ist ein Zeichen und Symbol dafür, wie gut etabliert und fortgeschritten unsere bilateralen Beziehungen sind“, betonte DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel.

Über 1000 Besucher
Wie groß das ägyptische Interesse an dem neuen Zentrum ist, zeigte der vorangegangene Tag der offenen Tür am 12. November. Mehr als 1000 Besucher fanden den Weg zum Standort des DWZ auf dem Geländer der DAAD-Außenstelle Kairo und informierten sich in vielfältigen Veranstaltungen über die Aktivitäten der am DWZ beteiligten deutschen Wissenschaftsorganisationen: neben dem DAAD die Freie Universität Berlin, die TU Berlin, die TU München, die Universität Marburg, die Alexander von Humboldt-Stiftung, das Orient Instituts Beirut, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen. Unter einem Dach sind damit kompetente Partner ansprechbar, die Ägyptens Transformation unterstützen möchten – ob mit Politik- und Sozialwissenschaften, Expertise in erneuerbaren Energie oder angewandter Forschung.

Den ägyptischen Minister für Information, Kommunikation und Technologie Hany Mahmoud wundert das starke Interesse seiner Landleute nicht: “Wissenschaft und Innovation sind essentiell, um ein neues Ägypten zu bilden. Die internationale Kooperation zwischen Ägypten und Deutschland ist ein wichtiges Instrument, um dieses Ziel zu erreichen.”

Außenminister Westerwelle bei der Eröffnung des DWZ
Außenminister Westerwelle bei der Eröffnung des DWZ
© Nour El Refai, DAAD Kairo
Unbürokratische Wege
Das DWZ bildet einen neuen Knotenpunkt für die wissenschaftliche Zusammenarbeit von Ägypten und Deutschland und sei ein „One-Stop-Shop“, der die Bürokratie wesentlich erleichtern kann und wird, erklärte DAAD-Außenstellenleiter Michael Harms: „Wer immer an Zusammenarbeit interessiert ist, kann zu uns kommen – wir zeigen Ihnen den Weg!“

In Zeiten der Globalisierung sei das DWZ damit ein neues „Leuchtfeuer“ für eine Politik, die in den Köpfen der Menschen die wichtigste Ressource sieht, sagte der deutsche Außenminister Guido Westerwelle: „Wer die junge Generation mit Bildung, Wissenschaft, Forschung und praktischer Ausbildung stärkt, der bereitet sein Land für die Zukunft vor. So erreicht eine Gesellschaft ihre Ziele und wird erfolgreich sein.“

Veröffentlichungsdatum: 14.11.2012
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