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DAAD-Stipendiatin bei Olympia |
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Ein Traum wird wahr |
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Sie ist erst 22 – und verwirklicht in diesen Tagen ein außergewöhnliches Lebensziel: Maral Feizbakhsh nimmt für Deutschland an den Olympischen Spielen in London teil. Die DAAD-Stipendiatin hat gute Chancen, im Vorlauf der 4x400-Meter-Staffel am Freitag, 10. August, zu starten.
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"Ich kleines Mädchen fahre wirklich zu Olympia? Gemeinsam mit Usain Bolt und all den anderen großen Namen? Wenn ich mir das so vorstelle, bekomme ich echt ein Kribbeln im Magen." Noch vor ein paar Tagen zeigte sich Maral Feizbakhsh überwältigt von ihrer Teilnahme an dem Ausnahmeereignis. Für jeden Sportler ist Olympia ein absoluter Höhepunkt – und für Maral Feizbakhsh sogar ein kleines Leichtathletik-Wunder. Nach einem Fehlstart bei den Deutschen Meisterschaften im Juni 2012 schien die Olympia-Premiere für die 1990 in der iranischen Hauptstadt Teheran geborene Läuferin noch illusorisch. Doch beim Sportfest in Dormagen (Nordrhein-Westfalen) nutzte Feizbakhsh ihre allerletzte Chance: Sie lief mit 53,24 Sekunden die 400 Meter so schnell wie nie zuvor in ihrem Leben, schob sich in der deutschen Jahresbestenliste auf den dritten Platz und löste doch noch ihr Olympia-Ticket.
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Dass es für sie sogar noch für mehr als einen Reservistenplatz im fünfköpfigen Staffelteam reichen würde, hatten viele bezweifelt, doch nachdem sie am letzten Juli-Wochenende bei einem Wettkampf in Weinheim (Baden-Württemberg) ihre persönliche Bestzeit noch einmal um zwei Zehntelsekunden steigerte, gilt sie als aussichtsreiche Startkandidatin für den Vorlauf der 4x400-Meter-Damenstaffel am Freitag, 10. August, 20:10 Uhr (MESZ). Das Finale der Damenstaffel steht in London am Samstag, 11. August, um 21:25 Uhr (MESZ) an.
Das Leben in der britischen Hauptstadt wird Maral Feizbakhsh dank dem DAAD auch nach den Wettkämpfen kennenlernen: Von September 2012 bis zum Juni 2013 geht sie als Stipendiatin nach London. Für die Journalismus- und Public-Relations-Studentin an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen-Bocholt-Recklinghausen ist das Stipendium ein weiterer wichtiger Schritt auf ihrem zweigleisigen Lebensweg. Wie sie Sport und Studium miteinander verbinden will, hat Maral Feizbakhsh gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) deutlich gemacht: "Das Studium ist das linke und der Sport das rechte Standbein – mir ist beides gleich wichtig, ich möchte in beidem 100 Prozent geben."
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Autorin: JG |
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Veröffentlichungsdatum: 31.07.2012 |
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