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Deutschlandjahr in Indien |
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Dynamisches Partnerland |
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Im Rahmen des Deutschlandjahres „Germany and India 2011-2012: Infinite Opportunities“ geben DAAD, Alexander von Humboldt-Stiftung, DFG und Fraunhofer-Gesellschaft in Indien Einblicke in den Forschungsstandort Deutschland. Indien, der drittgrößte Bildungsmarkt der Welt, ist für den DAAD seit langem ein wichtiges Partnerland: Seit 50 Jahren ist er in Neu-Delhi präsent und fördert Studierende und Wissenschaftler sowie Kooperationen mit indischen Partnerinstitutionen. Die DAAD-Initiative „A New Passage to India“ verleiht dem Austausch seit 2009 neuen Schub.
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60 Jahre diplomatische Beziehungen
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Seit 2011 kommen sich Deutschland und Indien noch näher – die Länder feiern noch bis November 2012 sechs Jahrzehnte diplomatische Beziehungen mit einer Vielzahl von Veranstaltungen. Das Deutschlandjahr bietet unter dem Motto „Germany and India 2011-2012: Infinite Opportunities“ auch ein Forum für die Wissenschaft. Mit einer großen Gemeinschaftsaktion beteiligen sich daran im Frühjahr 2012 auch die Alexander von Humboldt-Stiftung, der DAAD, die DFG und die Fraunhofer-Gesellschaft. Als Verbundpartner im Rahmen der Forschungsmarketingkampagne „Research in Germany“ setzen sie eine Reihe aufeinander abgestimmter Veranstaltungen um, die unterschiedliche Zielgruppen der deutsch-indischen Forschungszusammenarbeit im Blick haben. Erklärtes Ziel ist die Steigerung der Sichtbarkeit der deutschen Forschungslandschaft in Indien.
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Bewusste Entscheidung: Politologie-Studentin Franziska Roscher absolviert einen Masterstudiengang an der University of Mumbai
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| © privat |
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Erfolgreiche Initiative „A New Passage to India“
Für den DAAD ist Indien bei Weitem kein Neuland. Schon seit 1960 zeigt er in Indien Präsenz und unterhält heute neben der Außenstelle in Neu-Delhi Informationszentren in Chennai und Pune sowie Information Points in Bangalore und Mumbai. 220 indische Wissenschaftler und Hochschullehrer und 1.086 indische Studierende und Graduierte hielten sich 2010 mit einem DAAD-Stipendium in Deutschland auf. Insgesamt studierten in dem Jahr 4.070 Inderinnen und Inder in Deutschland – und damit fast viermal so viele wie noch vor zehn Jahren. 2011 ist die Zahl um 24 Prozent auf 5.038 weiter gestiegen. Ihnen stehen allerdings sehr viel weniger in Indien studierende Deutsche gegenüber. Auch aus diesem Grund startete der DAAD 2009 die Initiative „A New Passage to India“, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Ihr Ziel ist es, mehr deutsche Akademiker mit Indien-Kompetenz zu gewinnen. Das Programm sieht Förderlinien für Studierende, Hochschullehrer und deutsche Hochschulen vor. „Die Initiative ,A New Passage to India’ hat in kurzer Zeit der Mobilität deutscher Nachwuchswissenschaftler einen bemerkenswerten Schub verliehen“, sagt Heike Mock, Leiterin des Referats Südasien im DAAD. Für 2008 waren in der DAAD-Statistik noch 431 geförderte Deutsche verzeichnet, 2010 waren es mit 1.000 Geförderten schon mehr als doppelt so viele. Eine von ihnen ist die Politologie-Studentin Franziska Roscher aus dem Saarland. Sie hat sich bewusst für eine staatliche indische Hochschule entschieden und absolviert nun einen Masterstudiengang an der University of Mumbai. „Ich bin die einzige Ausländerin an der Fakultät und war für viele anfangs ein Kuriosum“, sagt sie. Das Studieren in Indien sei in Vielem ungewohnt und stecke immer voller Überraschungen. „Aber: Eine bessere Gelegenheit, die aufstrebende Wirtschafts- und Weltmacht Indien kennenzulernen, gibt es nicht.“
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Botschafter: die Crew 2011/2012 der indischen DAAD Young Ambassadors
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| © DAAD |
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Neue Wege in der Forschungskooperation
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Im Rahmen der Initiative „A New Passage to India“ nahm 2010 auch das Deutsch-Indische Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung am IIT Madras in Chennai (IGCS) die Arbeit auf. Hier erhalten deutsche Wissenschaftler die Möglichkeit, längere Zeit in den Feldern Energie, Wasser, Landnutzung und Abfallwirtschaft zu lehren und zu forschen und ein entsprechendes deutsch-indisches Forschungsnetzwerk aufzubauen. Angesiedelt an einer herausragenden indischen Hochschule mit traditionell engen Beziehungen zu Deutschland soll das Zentrum nicht nur die Stärke der deutschen Forschung widerspiegeln, sondern mit seinem interdisziplinären Ansatz auch deutliche Akzente in der deutsch-indischen Forschungskooperation setzen. Und Deutschland und Indien kommen sich so noch einen entscheidenden Schritt näher.
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„Länderprofil Indien“ Mehr Information über die vielen Facetten der deutsch-indischen Hochschul- und Wissenschaftszusammenarbeit bietet das Ende 2011 erschienene „Länderprofil Indien“ des Hochschulkonsortiums GATE-Germany
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Autorin: Janet Schayan |
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Veröffentlichungsdatum: 17.02.2012 |
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© DAAD |
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