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„Think German“ |
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Bratwurstpokal und Sauerkraut Cup |
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Werbung für Deutsch an britischen Schulen und Universitäten macht in diesem Jahr die Kampagne „Think German“. Und Autor John le Carré gesteht seinen Spaß an Deutsch schon als Schüler.
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Sportlich: britische Studierende bolzen für "Think German"
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| © DAAD |
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Der „Sauerkraut Cup“: Es gibt ungewöhnliche Fußballturniere auf den Britischen Inseln, wenn die Wettkampforganisatoren DAAD-Lektoren sind. An der Universität Manchester kickten im Mai Studierende britischer Hochschulen erfolgreich auch aus Lust auf Deutsche Sprache und Kultur. Denn eingerahmt sind diese schon traditionsreichen Turniere in ein Informationsangebot zu Deutschland. In diesem Jahr finden solche Aktivitäten des DAAD im Rahmen der deutschen Sprachkampagne „Think German“ statt.
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Köstlich: Junge Briten erleben im Projekt "Guten Appetit!" die süße Seite Deutschlands
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| © http://thinkgerman.org.uk |
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Gut für die Karriere: Deutsch kombiniert mit Ingenieurwissenschaften
Mit einem Positionspapier zu „Language Matters“ hatte die British Academy bereits 2009 deutlich gemacht, wie bedeutsam generell das Erlernen von Fremdsprachen für den Erfolg der britischen Geisteswissenschaften und ihrer Internationalisierung ist. Auf der Konferenz der Kampagne „Think German“ stellte sich zudem heraus, dass Deutsch auch in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften eine große Rolle spielen kann. Alan Wood, Vorstandsvorsitzender von Siemens Großbritannien, wies darauf hin, dass zwar in großen globalen Konzernen wie Siemens die offizielle Sprache fast überall Englisch ist. Der informelle Teil der ganzen Kommunikation aber werde nach wie vor in der Muttersprache des jeweiligen Landes bewältigt. Die Kenntnis von Fremdsprachen erhöhe damit glasklar die Karrierechancen von Absolventen in diesen Fächern.
Ein wesentlicher Teil des wirtschaftlichen Austausches zwischen Großbritannien und Deutschland geschieht außerdem auf der Ebene kleinerer, mittelständischer Betriebe. „Für die Universitäten ist es daher attraktiv, ihre Absolventen in Ingenieurwissenschaften so auszubilden, dass sie mit Vertretern von Unternehmen auch auf Deutsch verhandeln können“, berichtet Andreas Hoeschen. An den Universitäten Bath und Cambridge fördert der DAAD deshalb im Rahmen seines Lektorenprogramms kombinierte Studiengänge Deutsch und Ingenieurswissenschaften und „diese Doppelqualifikation erhöht die beruflichen Aussichten der Studierenden entscheidend“, so Hoeschen. „Das bestätigt eine der zentralen Botschaften der Kampagne: Das Erlernen von Deutsch eröffnet britischen Schülern und Studierenden neue und bessere Berufschancen.“
Die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Disziplinen und Bildungsbereichen anzustoßen war das Ziel der Konferenz. Hoeschen erklärt: „Wir wollten genau diese Initialzündung: Deutsch ist mehr als eine Angelegenheit der Literatur- und Sprachwissenschaften.“
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Um Nachwuchs für das Studium von Deutsch als Fremdsprache zu gewinnen, bemühen sich britische Universitäten inzwischen mehr um den Kontakt zu Schulen. Die Weichen für das Interesse an Deutschland sollen früh gestellt werden. An dieser Vernetzung beteiligen sich die DAAD-Lektoren – zum Beispiel mit der Organisation eines Fußballturniers, auf dem Schüler mit Studierenden der Deutschen Sprache unter anderem deutsche Fangesänge einüben. Danach geht es auf dem Feld um die Wurst, genauer gesagt um den Gewinn des „Bratwurstpokals“.
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Autorin: Bettina Mittelstraß |
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Veröffentlichungsdatum: 02.07.2010 |
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© DAAD |
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