Ganz oben auf der Agenda stand neben der Friedenspolitik im Nahen Osten auch das Thema Iran. Besonders für die mitreisende Delegation aus Wirtschaftsvertretern spielte jedoch die Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zu den Golfstaaten eine große Rolle.
Generalsekretär Bode war besonders an Gesprächen zum Ausbau bildungspolitischer Partnerschaften interessiert. Die Bundeskanzlerin freute sich darüber, dass in ihrer „Delegation auch der Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Herr Dr. Bode, mit dabei ist, denn er steht dafür, dass wir gemeinsam mit anderen die Wissenschaftsgesellschaft gestalten wollen.“ In einer stetig zusammenwachsenden Welt kommt es darauf an, Probleme gemeinsam zu lösen. Ein solides Bildungssystem, Wissenschaft und Forschung sind dabei von essentieller Bedeutung und als Daueraufgabe anzusehen, so die Kanzlerin. Der DAAD hat bereits mehrere Regierungsstipendienabkommen mit der Golfstaaten-Region abgeschlossen. Erst vor wenigen Wochen sind beispielsweise mehr als 100 Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Saudi-Arabien nach Deutschland gekommen, um sich unter Betreuung des DAAD auf ein Studium vorzubereiten. Darüber hinaus gibt es intensive gegenseitige Bestrebungen, den akademischen Austausch weiter auszubauen und zu fördern. So unterzeichneten in Abu Dhabi im Beisein der Bundeskanzlerin Vertreter eines deutschen Fachhochschulkonsortiums und einer emiratischen Hochschule ein MoU über den Aufbau einer „German Graduate School of Logistics. Das Vorhaben war vom DAAD initiiert und mitentwickelt worden.




