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Europabüro der Universität Tsukuba |
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Partner und Untermieter |
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Mehr ausländische Studierende nach Japan – das ist das Ziel einer großen Initiative der japanischen Regierung. Die Universität Tsukuba ist eine der ausgewählten Hochschulen, die diesen Auftrag umsetzen. Am 19. Mai eröffnete sie ihr erstes europäisches Auslandsbüro im Herzen des Kontinents – beim DAAD in Bonn.
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Die staatliche Universität Tsukuba hat die denkbar besten Voraussetzungen für eine enge Kooperation mit dem DAAD geschaffen: Sie hat ihr erstes Auslandsbüro in Europa in der Bonner DAAD-Zentrale angesiedelt. Bereits im Dezember 2009 hatten die Mitarbeiter das neue Büro bezogen, am 19. Mai 2010 folgte die feierliche Eröffnung. „Wir hoffen auf einen regen Austausch zwischen den deutschen Hochschulen und unserer Universität“, sagte der Präsident der Universität Tsukuba, Professor Nobuhiro Yamada. Der Leiter des Europabüros und Dekan der Juristischen Fakultät an der Tsukuba-Universität, Professor Makoto Arai, freute sich: „Wir gehören jetzt sozusagen zur ‚Familie‘ des DAAD.“ Dem DAAD-Alumnus ist es zu verdanken, dass die Standortwahl auf Bonn fiel. DAAD-Generalsekretär Christian Bode sicherte der japanischen Universität Unterstützung bei der Internationalisierung der Hochschule zu.
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Profesor Makoto Arai (r) bei der Eröffnungsfeier: "Wir gehören jetzt sozusagen zur Familie des DAAD"
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| © Universität Tsukuba |
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Mit dem Europabüro will die Universität Tsukuba in erster Linie bei europäischen Studierenden und Wissenschaftlern für ihre Institution werben. Das Europabüro soll unter anderem in Tagungen und Seminaren die Forschungsprojekte der Hochschule vorstellen und Studierende auf Messen über das Lehrangebot informieren. Denn die Hochschule hat ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2020 will sie die Zahl von ausländischen Studierenden von derzeit knapp 2.000 auf 4.500 erhöhen. Einen ersten Anstoß zum institutionellen Austausch gab der Workshop „Herausforderung alternde Gesellschaft“, den das Europabüro am 20. Mai 2010 in Bonn veranstaltete.
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Die Universität Tsukuba will ein Aushängeschild der Internationalisierung werden
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| © Creative Commons |
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Dreizehn gute Beispiele
Die Universität Tsukuba ist eine junge, einflussreiche Universität in der als Wissenszentrum konzipierten gleichnamigen Stadt (Tsukuba ist Japans „Science City“), rund sechzig Kilometer von Tokio entfernt. Dass die Hochschule, die rund 17.000 Studierende zählt, ihr Engagement in Europa vorantreibt, hat einen guten Grund: Sie ist Teil der „Global 30“-Initiative der japanischen Regierung und gehört damit zu den 30 ausgesuchten japanischen Universitäten, die mit besonderer Unterstützung zu einem Aushängeschild der Internationalisierung werden sollen. Ein strategisches Ziel auf diesem Weg ist die Eröffnung von zwei Auslandsbüros. Für die Universität Tsukuba ist die Niederlassung in Bonn bereits das fünfte Auslandsbüro, in Vietnam, Tunesien, Usbekistan und China gibt es weitere Standorte.
Im Rahmen der „Global 30“-Initiative öffnet sich die Universität Tsukuba nicht nur räumlich, sondern auch sprachlich und fachlich: Neun englischsprachige Studiengänge wurden 2010 neu eingeführt – darunter Fächer wie Life and Environmental Sciences und International Relations, die Antworten auf aktuelle globale Fragen suchen.
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Autorin: Julia Walter |
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Veröffentlichungsdatum: 27.05.2010 |
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© DAAD |
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