Deutsch-Argentinisches Hochschulzentrum
Westerwelle unterzeichnet Erklärung zu Deutsch-Argentinischem Hochschulzentrum
DAAD koordiniert den Aufbau mit argentinischen Partnern

Außenminister Guido Westerwelle hat am 08.03.2010 bei seinem Besuch in Argentinien eine Absichtserklärung zur Einrichtung eines Deutsch-Argentinischen Hochschulzentrums unterzeichnet. Die Projektpartner sind der DAAD, die argentinischen Ministerien für Wissenschaft und Bildung sowie die Wissenschafts-Vereinigung der deutschen Wirtschaft in Argentinien. Zunächst soll ein Koordinationssekretariat mit Büros in beiden Ländern aufgebaut werden. Dafür stellen die argentinische Regierung, die Wissenschafts-Vereinigung und der DAAD jeweils 380.000 Euro für die nächsten drei Jahre zur Verfügung. Ziel ist es, die Hochschulkooperation mit Argentinien zu fördern. So soll ein Pool von Hochschullehrern und Wissenschaftlern gebildet werden, die sich der gemeinsamen Lehre und Forschung verpflichtet fühlen.
Unterzeichung erner gemeinsamen Erklärung zu Deutsch-Argentinischem Hochschulszentrum
Unterzeichung erner gemeinsamen Erklärung zu Deutsch-Argentinischem Hochschulszentrum
© Michel Steinberg/DAAD
Das Hochschulzentrum ist einer von mehreren Beiträgen des Auswärtigen Amts und des DAAD zu den Feiern zur 200jährigen Unabhängigkeit in Argentinien, Bolivien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Ecuador. Die Idee zu einer Deutsch-Argentinischen Hochschule wurde aus dem Kreis der deutschen Wirtschaft in Argentinien an den DAAD herangetragen. Eine Machbarkeitsstudie ergab, dass eine Netzwerkuniversität mit einem Stufenmodell steigender Integration am erfolgversprechendsten ist. Die Koordinationsbüros werden Doppelabschlussprogramme für Studierende, fachbezogene Partnerschaften und Sommerkurse sowie den Wissenschaftleraustausch fördern. Der Sitz des deutschen Büros ist im DAAD in Bonn.

Staatspräsidentin Christina Fernández de Kirchner und Guido Westerwelle bei der Präsentation des
Staatspräsidentin Christina Fernández de Kirchner und Guido Westerwelle bei der Präsentation des "Sciene Tunnels"
© Michel Steinberg/DAAD
Außenminister Westerwelle unterschrieb die gemeinsame Erklärung in Buenos Aires anlässlich der Eröffnung des "Science Tunnels“, der von der Max-Planck-Gesellschaft mit Unterstützung des Bundesforschungsministeriums und des DAAD nach Argentinien gebracht wurde. Die Ausstellung soll auf ungewöhnliche Art und Weise junge Menschen an spannende Forschungsthemen heranführen und ihre wissenschaftliche Neugier wecken. An der feierlichen Eröffnung nahmen die argentinische Staatspräsidentin Christina Fernández de Kirchner, mehrere argentinische Minister und eine deutsche Delegation mit Professor Herbert Jäckle, Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft, teil. Der Science Tunnel wird acht Wochen in Argentinien Station machen und danach in Mexiko, Brasilien und Kolumbien zu sehen sein.

Veröffentlichungsdatum: 16.03.2010
Kontakt:
Arpe Caspary, DAAD
Tel: 0228 / 882-8631, caspary@daad.de
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