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Vorurteile abbauen - einander besser verstehen
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| © Michael Jordan/DAAD |
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Weitreichende persönliche Verbindungen
Seit 2004 läuft das Stipendienprogramm erfolgreich, in diesem Jahr baut es Pakistan aus: Bis zu 160 weitere Stipendiaten sollen nach Deutschland kommen. Damit ist es eines der größten vom Ausland finanzierten Programme, die der DAAD betreut. „Das Auswärtige Amt finanziert zusätzlich Sprachkurse in Pakistan und Deutschland sowie ein interkulturelles Training“, erläutert Lars Gerold, Leiter des Referats „Afghanistan, Pakistan“ beim DAAD. „Unser langfristiges Ziel ist eine intensive Forschungs- und Hochschulkooperation mit Pakistan.“ Bereits 2009 stellte das Auswärtige Amt für erste Schritte in diese Richtung Sondermittel zur Verfügung, die auch in diesem Jahr fließen sollen. „Die Regierungsstipendiaten knüpfen heute die persönlichen Verbindungen, die solche Kooperationen künftig tragen.“
Die Stipendiaten bestätigen das. „Die Kontakte mit Wissenschaftlern reichen weiter, als ich es erwartet habe“, meint Muhammad Amir Mehmood. Weltweiter Erfahrungsaustausch und Interaktion sind auch die Stichworte, mit denen die Chemikerin Salma Begum, seit Oktober 2009 Masterstipendiatin an der Universität Leipzig, ihren Deutschlandaufenthalt beschreibt. Ihr Fachkollege Muhammad Zaheer, Promovend an der Universität Bayreuth, ist überzeugt, dass dieses Programm sich nicht nur konkret auf die Forschung in seinem Land auswirkt, sondern auch für mehr Verständnis der Region sorgen kann, aus der er kommt: „Man trägt so viele nebulöse Ideen voneinander mit sich herum. Das wird nur durch Interaktion geklärt!“ Der Wunsch, durch die enger rückende Zusammenarbeit in der Wissenschaft auch irgendwann die Nachbarn Pakistan und Afghanistan einander näher zu bringen, existiert beim DAAD natürlich auch, sagt Lars Gerold.
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