Unter dem Motto "Quo vadis universitas - Von Bologna (1088) bis Bologna (2020)“ wurden die langen und intensiven Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Italien sowie die Perspektiven der europäischen Hochschullandschaft diskutiert. Dabei forderte DAAD-Generalsekretär Dr. Christian Bode die italienischen Akademiker auf, trotz einschneidender Sparmaßnahmen des italienischen Bildungsministeriums, selbstbewusster zu sein. Nur wer sich Gehör verschaffe, habe im europäischen Wettkampf Chancen, Forschungsgelder zu akquirieren und die besten Wissenschaftler für sich zu gewinnen. Bereits in einer lebhaften Auftaktdiskussion mit Anti-Mafiakämpfer und Alumnus Prof. Leoluca Orlando ging es um die nationale Identität und die Bedeutung Italiens und Deutschlands in der europäischen Union.
