Das heutige Russland steht vor der Herausforderung, seine postsowjetischen Strukturen zu modernisieren. Dieser Reformbedarf betrifft besonders das russische Bildungs- und Wissenschaftssystem, das auf den zunehmenden nationalen Fach- und Führungskräftemangel reagieren muss. Die Folge: Die internationale Zusammenarbeit in Bildung und Wissenschaft genießt in Russland einen hohen Stellenwert. Die deutsch-russische Zusammenarbeit wird zudem durch eine starke traditionelle Verbundenheit begünstigt. Gut 600 binationale Hochschulkooperationen existieren bereits, rund 9.500 russische Studierende sind an deutschen Hochschulen eingeschrieben.
Das Potenzial des russischen Bildungsmarktes ist für deutsche Hochschulen jedoch noch lange nicht ausgeschöpft. Dies verdeutlichen die wissenschaftlichen Beiträge des neuen Länderprofils ebenso wie die ergänzenden deutsch-russischen Erfahrungsberichte von Hochschullehrern und Studierenden. Gregor Berghorn, Leiter der DAAD-Außenstelle Moskau, dazu: "Wissenschaftskooperation sollte künftig eine Assoziation sein, wenn man das Wort Russland hört“ – schließlich hat das Land noch mehr zu bieten als Taiga und Tolstoj.
Weitere Informationen und den direkten Vergleich zu den anderen Ländern der Reihe bietet die neue Webseite http://laenderprofile.gate-germany.de. Die Länderprofile können kostenlos bestellt werden über: www.gate-germany.de/publikationsbestellung.




