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Mittel- und Osteuropa
Go East: Noch Plätze für Sommerschulen
DAAD fördert 20 Kurse für deutsche Studierende.

Unter dem Motto ''Go East'' fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) Studiensemester und Sommerkurse in Mittel- und Osteuropa. Im dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Programm standen in diesem Jahr 20 Sommerschulen zur Auswahl. Für drei davon können sich deutsche Studierende noch bewerben und spannende Erfahrungen in Russland, Kirgisien oder Georgien sammeln. Im sibirischen Barnaul und dem nahe gelegenen Altai-Gebirge findet im August eine ''Field Geographical School'' statt. Dem Thema ''Mensch – Umwelt – Interaktionen entlang den Seidenstraßen'' widmet sich eine Sommerschule an der Universität im kirgisischen Bishkek. Politisch hoch aktuell ist die internationale Sommerschule in Tbilissi: ''Georgien und die Westintegration – Fortschritte und Hindernisse''. Die Kurse werden in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt.
Das Programm ''Go East'' wurde 2002 gestartet, um deutsche Studierende für einen Aufenthalt in Mittel- und Osteuropa zu interessieren und ihnen mehr Kompetenz für diese Regionen zu vermitteln. Von 2002 bis 2008 waren im Rahmen von Kooperationen deutscher Hochschulen mit Partneruniversitäten in Mittel- und Osteuropa 3.100 deutsche Studierende für jeweils ein Semester in der Region, die meisten in Russland (1.060), Polen (775), Ungarn (268) und Tschechien (267). Auch die drei baltischen Länder fanden mit insgesamt 213 Studenten ein beachtliches Interesse.

Seit 2003 werden zusätzlich mehrwöchige, fachlich orientierte Sommerschulen
gefördert. An diesen Kursen haben bisher weit über 1.000 deutsche Studierende teilgenommen. Das Spektrum reicht von polnischem Wirtschaftsrecht in Krakau für deutsche Jurastudierende über einen Kurs für Kulturwissenschaftler in Jakutien bis zum Thema ''Russland – ein Imperium und seine Regionen'' für Historiker und Politologen.

Detaillierte Informationen gibt es auf der GoEast-Homepage unter
http://goeast.daad.de sowie beim Leiter des Programms Hans Golombek,
golombek@daad.de.

Weitere Informationen
Veröffentlichungsdatum: 15.06.2009
Hans Golombek, DAAD
Tel: 0228 / 882-284, E-Mail: golombek@daad.de
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