Die hohe Zahl von interessierten Tagungsteilnehmern aus dem Hochschulbereich hat gezeigt, dass das Thema aktuell und von großem Interesse für die Hochschulen ist und einen realen Bedarf abdeckt.
Die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen gilt als ein wichtiges Kooperationsfeld im Bolognaprozess, das es weiter auszubauen gilt. Zu einer intensiveren Zusammenarbeit gehören die inhaltliche Gestaltung von Studiengängen und ihrer Praxisanteile, eine starke Internationalisierung des Studiums und vor allem die Stärkung der Praxisanteile vor allem in Form von Praktika. Im Mittelpunkt der Tagung stand der Austausch der rund 100 Hochschulvertreterinnen und -vertreter, die angeregt über neue Herausforderungen, konkrete Lösungen sowie die Integration, Qualitätssicherung und Annerkennung von ERASMUS-Praktika diskutiert haben.
Es zeigt sich, dass aufgrund der neuen BA/MA-Programme auch neue Mobilitätsformen erprobt werden sollen wie z.B. Intensivprogramme/summer schools, um (internationale) Praxisphasen weiterhin auch in kürzeren Studienprogrammen zu verankern. Mit Blick auf die Unternehmen wurde deutlich, dass noch Handlungsbedarf beim Ausbau von Kooperationen mit ausländischen Hochschulen besteht. Dabei können Unternehmen Studierenden noch vermehrt qualifizierte Praktika in ihren internationalen Niederlassungen anbieten bzw. ausländische Studierende für ein Praktikum in Deutschland ("Incomer") rekrutieren.
Die Tagung, so die Bilanz der Veranstalter und Teilnehmer, hat den interessierten Hochschulvertreterinnen und -vertretern neue Impulse gegeben, aber auch neue Herausforderungen aufgezeigt, die es mit Blick auf die Stärkung der Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen in Zukunft gibt. Denn es gilt auch weiterhin: Es gibt noch viel zu tun!




