Zu diesem Zweck wurde im Frühjahr 2008 die "BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen'' (kurz: BIDS) ins Leben gerufen, an der sich im Rahmen von insgesamt 30 Projekten 57 Hochschulen beteiligen – für 2009 ist die Fortsetzung bereits gesichert.
BIDS unterstützt auf struktureller Ebene das Zusammenwachsen von entsendenden Schulen und aufnehmenden Hochschulen unterschiedlichen Typs, also Universitäten, Technische Universitäten und Fachhochschulen. Die an der BetreuungsInitiative beteiligten Hochschulen trafen sich jetzt in Bonn zu ihrer ersten Jahrestagung.
Die Vertreter von 28 der insgesamt 30 an der Initiative beteiligten Hochschulen tauschten sich dabei über den bisherigen Verlauf und die Projekte der einzelnen Hochschulen aus. „Die Absolventen Deutscher Auslandsschulen sind eine hochqualifizierte Zielgruppe, die in der Vergangenheit kaum berücksichtigt worden ist“, betonte Dr. Georg Krawietz, Leiter des DAAD-Referats Stipendienprogramm deutsche Auslandsschulen / Initiative „Schulen: Partner der Zukunft". Rund 7.000 Schüler verlassen Deutsche Auslands- oder Sprachdiplomschulen pro Jahr mit der Hochschulzugangsberechtigung und können damit direkt in Deutschland studieren, ohne vorher ein Studienkolleg zu besuchen. Nach Schätzungen studieren aber nur 20 bis 25 Prozent im Laufe ihres Studiums eine Zeit lang in Deutschland.




