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Indien |
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Startsignal für den Science Express |
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Der Wissenschaftsexpress rollt in den kommenden sieben Monaten durch 56 indische Städte: In 13 Waggons präsentiert eine Hightech-Ausstellung die deutsch-indische Forschungszusammenarbeit und soll den indischen Forschungsnachwuchs neugierig machen. Die Beziehungen in Forschung und Ausbildung sollen an Fahrt gewinnen.
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Der Science Express soll den indischen Forschungsnachwuchs auf Deutschland neugierig machen
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| © Presseamt der Regierung Indiens |
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Vom 29. Oktober bis 2. November besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel Indien, begleitet von einer hochrangigen Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation. Gleich am ersten Besuchstag, kurz vor Mittag, schickten die Bundeskanzlerin und ihr Amtskollege, Premierminister Manmohan Singh, einen Science Express mit zunächst sieben Waggons vom Bahnhof Delhi-Safdarjung auf eine siebenmonatige Reise in 56 Städte des Subkontinents. In dieser rollenden Hightech-Ausstellung präsentiert sich die deutsch-indische Zusammenarbeit vor allem in der Informations- und Biotechnologie, der Weltraum- und der Gesundheitsforschung. Hier können sich die Besucher über die Entstehung von Wirbelstürmen, den Tod von Sternen und die Funktion von Körperzellen informieren.
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Binationale Masterstudiengänge
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Deutsche Studierende aller Fachrichtungen und Studiengänge sollen für einen Studien- oder Forschungsaufenthalt in Indien begeistert werden. Längst sind das Indian Institute of Technology (IIT), ein Verbund von sieben Universitäten, und die Schwestereinrichtung für Management (IIM), auf dem globalen Bildungsmarkt kein Geheimtipp mehr. Geplant sind jetzt binationale Masterstudiengänge und andere Doppelabschlüsse. Am IIT in Madras soll ein deutsches Exzellenz-Zentrum für Ingenieur- und Umweltwissenschaften als Referenzstelle für binationale Projekte entstehen. Ferner werden Praktika von deutschen Studierenden oder Absolventen in Indien verstärkt unterstützt.
Die indische Regierung will ihrerseits im Ausland Lehrstühle für eine moderne Indologie einrichten. In Kooperation damit soll an deutschen Instituten der Fokus auf Indien als Kulturnation des 21. Jahrhunderts verstärkt werden. DAAD-Präsident Theodor Berchem spricht von der neuen Indien-Passage als einer „bahnbrechenden Initiative“, die das Bundesbildungsministerium mit jährlich 4, 3 Millionen Euro zusätzlich fördert. „Jetzt werden wir alles auf die Schiene setzen“, erläutert Hannelore Bossmann, Referatsleiterin beim DAAD. „Anfang 2009 sind wir dann in voller Fahrt.“
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Autor: Hermann Horstkotte |
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Veröffentlichungsdatum: 06.11.2007 |
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© DAAD |
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