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Ausstellung |
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Über Mega-Städte |
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DAAD-Stipendiaten zeigen mit Fotos, Videos und Installationen beklemmende Bilder von Enge, Lärm, Zerstörung und Beschleunigung asiatischer Metropolen. Im Berliner Museum für Asiatische Kunst ist die Ausstellung noch bis zum 4. November zu sehen.
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Joon Kim: Haustiere geben auch in der Hyper City Seoul ein Gefühl von Geborgenheit
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| © Joon Kim |
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Gegenwart und Zukunft der explosionsartig wachsenden asiatischen Metropolen – gesehen durch die Augen von dreizehn jungen Künstlern: die schmuddelige Sex-Meile von Bangkok im harten, tristen Tageslicht; die Habseligkeiten von Obdachlosen in Tokio, akkurat zu ordentlichen – fast wie Skulpturen wirkenden – Paketen verschnürt; klaustrophobische Drängelszenen in der Tokioter Untergrundbahn, bei der die bedrängten Anzugträger um Würde bemüht sind; verzweifelte, aber auch rührende Versuche von Menschen, im alles verschlingenden Großstadtdschungel von Seoul mit Hilfe von Haustieren ein Stück Individualismus und „Gemütlichkeit“ zu bewahren.
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Moritz Fehr: Habseligkeiten von Obdachlosen in Tokio
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| © Fehr |
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„Hyper Cities – Über Städte“ ist der Titel der Ausstellung. Die Künstler, allesamt DAAD-Stipendiaten, zeigen mit Fotos, Videos und Installationen beklemmende Bilder von Enge, Lärm, Zerstörung gewachsener Strukturen, Beschleunigung, Zerrissenheit und unwirtlicher Gegenwart. Einen „Überraschungstreffer“ und ein „sehenswertes Statement“ nennt die Berliner Presse die Ausstellung, die im Museum für Asiatische Kunst, Berlin, eröffnet wurde und auf ungewöhnlich großes Interesse stößt.
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DAAD ist einer der größten Kunstförderer
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Es sei nicht schwer gewesen, berichtete die Kuratorin der Ausstellung, Kassandra Nakas, genügend geeignete Objekte für diesen ungewöhnlichen Aus- und Einblick zu finden. „Der DAAD ist schließlich nicht nur eine Wissenschaftsorganisation, sondern auch einer der größten deutschen Kunstförderer“, erklärte DAAD-Generalsekretär Christian Bode bei der Eröffnung, zu der die meisten der ausstellenden Künstler gekommen waren. Seit Mitte der 1950er Jahre förderte der DAAD rund 3.000 deutsche und etwa 2.000 internationale Künstler.
Eine besondere Note verlieh der Eröffnung, zu der auch Gernot Erler, Staatsminister im Auswärtigen Amt sprach, die Uraufführung des Trompeten-Stücks „Wild winged-one“ der Komponistin Liza Lim. Die Fanfare ist Teil der Oper „Navigator“, die die Australierin im Rahmen des Berliner Künstlerprogramms des DAAD geschrieben hat.
Im renommierten „Museum für Asiatische Kunst“, das im Vorort Dahlem ein wenig in den Schatten der strahlenden Museen auf der Berliner Museumsinsel geraten ist, zeigte sich Direktor Willibald Veit erfreut über die große Aufmerksamkeit, die die Ausstellung auf sich gezogen hat: „Das ist der Anfang einer fruchtbaren Zusammenarbeit.“
„Hyper Cities – Über Städte“ präsentiert noch bis zum 4. November die Werke von Thomas Bergmann, Moritz Fehr, Kei Fushiki, Delia Keller, Joon Kim, dem Künstlerpaar Kreissl Kerber, Elisabeth Neudörfl, Bianca Radziwanowska, Nina Strugalla, Jan Verbeek, Saskia Wendland und Xu Tan.
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Autor: Horst Willi Schors |
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Veröffentlichungsdatum: 11.09.2007 |
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